Das nervt! Wenn unsere Erwartungen zum Frust-Bumerang werden

Umstände, die wir uns selbst geschaffen haben, stellen sich gerne irgendwann anders dar, als wir es uns gedacht hatten. Unsere Erwartungen wurden enttäuscht. Enttäuschungen und letztlich Frust können wir nur erleben, wenn wir Erwartungen hatten, die nicht adäquat erfüllt wurden. Bloß, wie können wir uns von Erwartungen lösen und Frust vermeiden?

Mir erging es in letzter Zeit eben so. Am Verhalten meiner beiden Söhne hatte ich zu viel auszusetzen. Ja, es hat mich selbst gestört, dass ich so wenig entspannt auf ihr völlig normales kindliches Verhalten reagierte. Aktiv ging ich in die Gelassenheit. Das funktionierte mal besser, mal weniger gut. Ich erkannte für mich, dass ich enttäuschte Erwartungen aus meiner Arbeit auf die Beziehung zu meinen Kindern projizierte.
Die eigene Familie ist immer ein praktisches Opfer: aus Liebe reagiert sie eine sehr lange Zeit äußerst elastisch auf destruktives Verhalten. Manche Familienmitglieder wehren sich niemals dagegen. Im Gegenteil, sie fühlen sich, mehr oder weniger bewusst, sogar noch schuldig für die schlechte Laune des anderen. Da wird´s dann richtig fatal.
Ich wollte das ändern, doch was ich zu ändern im Stande war, befriedigte mich selbst nicht.
Ich hatte meine beruflichen Enttäuschungen wegen vielleicht überzogener Erwartungen in das Verhalten meiner Kinder übertragen und sie als Auslöser für mein Nicht-entspannt-Sein auserkoren. Kinder können sich, wenn überhaupt, nur subtil wehren: Durch „Ungehorsam”, Krankheit, Bettnässen oder z.B. Gewalt gegenüber anderen/Tieren/Pflanzen.

Eine kleine Reise mit meinem Vater, bei der ich sehr ausgiebig und intensiv…  weiter im Original: Das nervt! Wenn unsere Erwartungen zum Frust-Bumerang werden

Gute Zeit & alles Gute!

Jörg Romstötter

PS: Schon angemeldet zum Seminar Erinnere Dich an Dich!? 7. – 13.10.2018