Der veränderte Blick

Vielleicht hast Du davon schon einmal gehört: War jemand draußen in der Natur und er oder sie hat für ihn Besonderes erlebt, sehen wir das an seinen, an ihren Augen. Er oder Sie hat dann einen ganz anderen Blick als bisher. Die Augen, die Fenster zur Seele, zeigen, dass dieser Mensch etwas in sich entdeckt hat, das er noch nicht kannte. Dieser Mensch hat eine Facette seines tiefsten Selbst entdeckt. Fortan ist sein Leben anders als bisher. Ihn wird es beständig zu Tiefe hinziehen: tiefgehenden Gesprächen, tiefgreifenden Beziehungen und Begegnungen, tiefen Bedeutungen seiner Handlungen, seiner Ziele, Wünsche und Träume. So wie er bei sich selbst ein Stück weiter an den Kern seiner persönlichen Wahrheit gelangt ist, so will er es nun im Außen, im tatsächlichen Leben, auch erleben. Das äußere Leben soll Abbild seines inneren Strebens, seiner inneren Harmonie sein.

Auch wenn wir nicht in jedem Moment seines Alltags diesen Blick wahrnehmen. So kann der aufmerksame Beobachter in vielen Augenblicken den veränderten Blick erkennen. Dieser Blick zeigt die tiefe Ruhe des „Sich selbst Geschauten” genauso wie die tiefe und nun begründete Sehnsucht nach Tiefe. Diese Sehnsucht nach Tiefe will sich immer wieder neu, anders und in einem der letzten, ureigensten Winkel des Selbst begegnen. Denn der Sich-Selbst-Begegnende weiß, es nun mit Gewissheit, es gibt in ihm selbst ein Universum, das nur er erforschen kann. Das unvergleichlich interessant und gleichzeitig schaurig-schön ist wie nichts auf dieser Welt.

Je mehr der Tief-Schauende sich seiner Beobachtungen treu bleibt, desto stimmiger gestaltet sich sein Leben für ihn. Leider nicht sofort. Das ist die Krux. Denn sein Umfeld ist mit seiner veränderten Auffassung vom Leben, seiner Tiefe und Gewichtung überhaupt nicht einverstanden. Ganz im Gegenteil. Es findet ein Zerren, ja auch Hauen und Stechen statt: alte Freunde gehen, vielleicht sogar der Partner. Eltern, Verwandte und die Nachbarn sowieso, schütteln die Köpfe. Plötzlich fehlen die Gesprächsthemen. Denn der Tief-Schauende kann schlicht nicht mehr mitreden beim Gezeter um Politik, die Frisur der Nachbarin, wo Müller´s Dackel sein Häufchen zu machen pflegt oder ob die Butter im Geizdiscounter schon wieder teurer geworden ist.

Manchmal schmerzt das den Tiefe-Wollenden. Denn Altbekanntes geht. Es zeitigen sich Dinge, von welchen er es niemals für möglich gehalten hatte. Das schmerzt bisweilen. Im Grunde ist es ihm aber egal. Denn völlig neue, ebenfalls ungeahnte, Freunde treten in sein Leben. Leute mit einem veränderten Blick.

Gute Zeit, jeden Erfolg und viel Natur!

Dein

Jörg Romstötter 

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