Neulich draußen: Die Wüste bewässern

Ich kann die Wüste nicht bewässern.

Doch da wo mein Wirken fließt, kann ich …
Ja, was?

Sehen Sie sich das Bild noch mal genau an.
Nur da, exakt genau nur da wo Wasser fließt lebt das Grün. Nur da und wo die Feuchtigkeit durch den Boden diffundieren kann, ist Leben möglich.
Und zwar in einer ganz genau verlaufenden Grenze.
Diese Stelle in der Steinwüste hat auf den Wanderer eine ganz besondere Wirkung. Seit Stunden schwitzt man sich schleppend durch sengend heiße Weiten.
Weit und breit kein Schatten. Seit vielen Tagen nur Hitze. Hitze überall. Um einen herum. In einem selbst. Kaum Wasser. Die Augen müde vom flirrenden Licht.

Und zack, aus dem Nichts: ein Bächlein. Plätschert Arm dick, satt und lustig vor sich hin, als ob nichts gewesen wäre!
Mit einem Schlag ist plötzlich alles wieder gut. Die Hitze fühlt sich außen wie innen nicht mehr so heiß an. Die Müdigkeit wie weggeblasen.
Die Erregung des Augenblicks lässt einen durch kalt über den Rücken jagende Schauer sogar erfrösteln.

Fassungslos, wie in dieser alles durchdringenden Hitze und Trockenheit solch Üppigkeit dauerhaft gedeihen kann. Kein dünnes Rinnsal. Kein geringstes Anzeichen von Menschenhand.
Irgendwo muss es eine Quelle geben. Irgendwo hin muss sich diese satte Ader ergießen. Ich kann nichts erkennen.

Doch egal. Anfang und Ende müssen da sein. Das ist klar, doch warum diesen beiden Punkten Aufmerksamkeit widmen, wenn man dieses Wirken sieht?
Dieses Wirken erlebt, spürt, fühlt, hört. Ja sogar in der krachend dürren Luft sogar zu riechen und schmecken meint.

Tja, der Weg ist das Ziel …

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Alles Gute!

Ihr

Jörg Romstötter

Den nächsten Blog-Beitrag gibt es wie immer nächsten Donnerstag um 9:00 Uhr
– inspiriert Sie für das Wochenende
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