Schnell mal ein Bißchen nichts tun

Ein kühles Bierchen in der Hand, sitze ich mit einem Freund auf der sonnenwarmen Terrasse des späten Nachmittags. Wir plaudern über Dies und Das und natürlich auch über unsere Arbeit und wie wir so unsere Arbeitstage gestalten.
Mein Freund erzählt und ist gut im Fluss als er einen sehr süffigen Ausdruck prägt: „Und dann komme ich immer wieder heim – schnell mal ein Bißchen nichts tun.”
Im Originalton auf Oberbaierisch: „Schnei moi a Bißl nix doa.”

Was für eine Punktlandung!

… ist meinem Freund da gelungen. Die nahtlose Kopplung des Zeitgeistes mit einem deftigen Schuss urtümlicher Gemütlichkeit. Sie hat glatt das Zeug unsere – hoffentlich – zielstrebig-rastlose Umtriebigkeit mit der für ein entspanntes Sein wichtigen Zeitlosigkeit zu veredeln.

Mache es doch auch: tue doch immer wieder schnell mal ein Bißchen nichts:

– Schaue verträumt aus dem Fenster
– Bleibe in Deinem Weg stehen und schaue in die Luft, betrachte eine Blume, einen Vogel …
– Mache Dir einen Kaffee oder Tee und trinke ihn besonders andächtig
– Freue Dich auf die nächste rote Ampel und genieße die Momente des Nichtstuns
– Lasse die Minuten bis Zug und Bus kommen einfach so vor sich hin verstreichen – lass Dein Handy stecken!
– Setze Dich irgendwo hin und schaue für einen Moment ins Nichts
– Was immer Dir einfällt… 🙂

Es sind die Momente die uns ins Bewusstsein rufen: Hey, ich lebe noch!
Ich nehme mich selbst, meine Gedanken, mein Fühlen und damit mein Leben bewusst wahr.

Ein wirksames Mittel gegen „Die Zeit vergeht wie im Flug!”

Und schließlich entstehen die besten Ideen, wenn wir gedanklich kurz aussteigen aus unserem steten Tun.

In diesem Sinne. Keine Worte mehr vergeuden. Ich gehe jetzt „Schnei moi a Bißl nix doa.”

Gute Zeit, jeden Erfolg und viel Natur!

Dein

Jörg Romstötter 

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