Letzter Ausweg: Quatsch, Unsinn, Blödeln, Schmarrn

Jetzt schreibe ich schon seit eineinhalb Jahren über die Vorzüge die wir erfahren, wenn wir die Natur aktiv nutzen. Wir werden kreativer, entscheidungssicherer, damit leistungsfähiger und tun uns in der Selbstführung sowie im Führen anderer leichter. Das Thema macht so einen recht ersten Eindruck. Ok, wenn wir die Tragweite unserer Ideen und Entscheidungen berücksichtigen ist es das auch. Vielleicht nicht besonders ernst, jedoch gewichtig und wertvoll. Ja, das trifft es.

Heute darf es einmal ganz anders sein. Heute will ich es lustig!

Denn manchmal kommen wir mit unseren Gedanken einfach nicht weiter.
Was immer hilft ist: Unsinn.
Der bringt uns wieder in neue Gemütsdimensionen und zeigt uns unmissverständlich: Hey, das Leben ist ein Spiel.

Natur – und gerade auch der Aufenthalt in ihr – ist nämlich an sich eine urkomische Sache.

Ja, wirklich. Mir geht es regelmäßig so. Wenn ich draußen meine Denktage abhalte, mir meine Strecken und Gegenden entsprechend meiner Denk-Themen suche. Oder wenn ich meine Naturreisen in die großen Naturräume unternehme. Dann begegnet mir immer so ein schelmischer Typ. Dem macht nichts so sehr Spaß wie sich aberwitzige Lieder oder Konversationen auszudenken. Der grinst für Stunden über das ganze Gesicht. Nimmt alles locker und nicht sehr ernst – vor allem sich selbst.
Dem fallen die tollsten Sachen ein. Nicht nur das. Diese haben auch echt Gehalt, machen Sinn – und Spaß!

Sie haben es sicher erraten: dieser Typ bin ich natürlich selbst. Nicht dass ich den aus meinem Alltag in der Zivilisation nicht kennen würde. Ich gehe sicher nicht zum Lachen in den Keller.

Was passiert da draußen mit mir, wenn mich der Unsinn übermannt?

Ich bin voll auf Drogen. Ja, genau. Körpereigene Drogen. In diesem Fall Dopamin.
Kleiner Hintergrund: Jegliche Umgebung beeinflusst unsere Hormon- und Botenstoffausschüttung im Gehirn. Die Natur ist eine vortreffliche Kulisse, um unsere Gefühlswelt durch ihre Dramatik in Wallung zu bringen: der abendliche Gewitterhimmel über dem schwarzen Wald, die stürmische Meeresbrandung, die bizarre Berglandschaft, die dampfende Weite der Heide am Morgen, …
Genauso die ruhigen Szenerien von Weite und Abgeschiedenheit bringen unsere Hormonausschüttung so richtig in Wallung.

Wir wandeln auf dem schmalen Grad zwischen Genie und Wahnsinn

Dopamin, unser körpereigenes Kokain, macht uns phantasievoll, scharf denkend, glücklich bis euphorisch, wir merken uns Dinge leichter und wir werden generell sehr leistungsfähig.

Wir erfahren, zu welchen kreativen Leistungen wir fähig sind, wenn wir uns nur das Geistesfutter geben, das unsere tiefsten Ideenquellen zum Sprudeln bringt.

Probieren Sie das einmal aus

Gehen Sie in die Natur für ein paar Stunden, wenn Sie die oben genannten Wetter-Landschaft-Szenerien vorfinden. Marschieren Sie mal flot, mal im üblichen Tempo, dann wieder betont langsam. Denken Sie über Ihre Träume, Ziele, Wünsche und Hoffnungen nach. Versetzen Sie sich so intensiv wie möglich in diese. Und dann lassen Sie die Natur nur einfach still staunend auf sich wirken.
Wenn Ihnen danach ist, dann Tanzen, Springen und Singen Sie und bringen sich so richtig in Fahrt. So wie es sich für Sie richtig anfühlt.
Ja, probieren Sie es aus. Nur vergessen Sie eines niemals: schreiben, diktieren, filmen Sie sich Ihre Ideen auf. Unbedingt!

Ich freue mich auf Ihre (witzigen, schelmischen, launigen, verrückten) Meinungen zum Beitrag!

Das war nur ein kleiner Tip, wie uns Natur unterstützt. Im Buch „Das vergessene Wunder“ erfahren Sie noch sehr viel mehr.

Ich wünsche Ihnen eine sehr gute Woche und jeden Erfolg!

Ihr

Jörg Romstötter 

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