Keine Zeit für die Natur?

„Ich würde ja gerne viel öfter hinaus gehen in die Natur. Doch ich habe das Gefühl etwas zu versäumen.“
Denken Sie so, dann geht es Ihnen wie den allermeisten. Denken Sie sich also nichts dabei dieses Gefühl zu haben. Das ist völlig normal.

Schön, nur wie ändern wir das? Schließlich wollen Sie ja guten Gewissens hinaus.

Zunächst wird es Ihnen helfen, dieses Gefühl „Ich versäume etwas, wenn ich draußen bin“ einfach als Ihren persönlichen Erfahrungswert anzunehmen. Es ist ja tatsächlich so, so bald Sie an einem Ort sind, können Sie an keinem anderen sein. Deshalb versäumen Sie vom Bekannten etwas. Das ist völlig richtig. Sie entscheiden immer nach dem größten aktuellen Nutzen. Das ist völlig vernünftig.

Doch:

Sie können ja bei Ihren Überlegungen im heimeligen Kämmerlein gar nicht wissen, was Sie draußen versäumen. Den aktuell überblickbaren Nutzen vor einen möglichen langfristigen zu stellen, ist allerdings kaum schlau. Und das kann schließlich passieren. Denn Sie könnten in der einzigartig stimulierenden Naturumgebung Erlebnisse und Gedanken haben, die Sie in Ihrem Alltag um Meilen nach vorne katapultieren.
Dazu gibt es sogar Studien, die belegen, wie sehr wir in unserer gewohnten Alltagsumgebung zu kurzfristigen Entscheidungen neigen. Wir leben im Konkurrenzmodus, wollen Schaden begrenzen und Chancen ergreifen. Hingegen wählen wir in natürlicher Umgebung den langfristigen und damit größeren Nutzen.
Schlicht deshalb, weil wir dort entspannter sind und „von Ferne“ auf unseren Alltag, seine Probleme und Sorgen blicken und so das große Ganze erfassen.

Draußen sind wir schlauer.

Beim Blick hinweg über die Alltagserfordernisse sehen wir was wirklich wichtig für uns ist. Im Fokus darauf sind unsere Alltagssorgen nicht minder wichtig oder gar nichtig. Sie wollen schließlich gemeistert werden. Allerdings können wir mit Blick auf unsere langfristigen Ziele die Alltagsprobleme gekonnter, schlauer und für uns nützlicher gestalten.

Falls Sie dennoch ein ungutes Gefühl ob Ihrer Abwesenheit haben.

Sie sind für eine oder ein paar Stunden entbehrlich. So wie jeder. Oder bricht Ihre Existenz und alles was Sie geschaffen haben sofort zusammen? Wohl kaum. Was wäre, wenn Sie einen Unfall hätten und für eine Woche ausfielen? (Was Gott verhüten möge!)
Vielleicht regeln sich sogar ein paar Dinge gerade weil Sie NICHT da sind. „Willst ´was gelten, mach´ Dich selten.“
Na, also.

Außerdem können Sie noch das tun:

Nehmen Sie sich bewusst Arbeit mit hinaus.
Wählen Sie Arbeiten, die Sie im Stillen für sich machen können: Aufgaben priorisieren, Angebote erstellen, Vorschläge ausarbeiten, Gespräche und Präsentationen vorbereiten.

Sie werden merken, wie sehr Sie dort draußen beginnen mehr mit Ihren Gefühlen an die Dinge heran zu gehen. Wie Sie Ihren Gefühlen mehr Raum geben. Das merken die Empfänger Ihrer Arbeitsergebnisse. Dadurch werden Ihre Arbeitsergebnisse symphatischer, charmanter. Sie selbst werden als symphatischer und charmanter wahr genommen.

Probieren Sie es aus. Sie werden staunen.
Das war nur ein kleiner Tip, wie uns Natur unterstützt. Im Buch „Das vergessene Wunder“ erfahren Sie noch sehr viel mehr.

Ich wünsche Ihnen eine sehr gute Woche und jeden Erfolg!

Ihr

Jörg Romstötter 

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