Falsche Wünsche und wie Du sie enttarnst

Lebe nicht an Dir selbst vorbei!

Falsche Wünsche gibt es genau so wie falsche Freunde – leider! Sie zu enttarnen ist nicht immer leicht. Doch der Lohn der Mühe ist ein freieres und selbstbestimmtes Leben. Genauso wie nach der Trennung von falschen Freunden.

Wir alle haben Wünsche. Ständig. Mal mehr oder weniger. Große und kleine Wünsche. Und wenn es nur der Wunsch ist, alles möge bleiben wie es ist. Auch wenn wir das bewusst nicht immer wahrnehmen.

In unserem Alltag werden wir laufend regelrecht bombardiert mit Vorschlägen und Tips was alles gut für uns wäre. Und das ein oder andere nistet sich tatsächlich als konkreter Wunsch in uns ein. Wir nehmen diesen Wunsch weniger deutlich als Wunsch wahr, eher als Bedürfnis. Ja, wir meinen dieses Ding, diesen Genuss unbedingt haben zu müssen. Wenn wir ihn erst einmal haben, wird unser Leben ein viel viel besseres sein: Wenn ich nur erstmal mein Idealgewicht/ das neue Hemd/ die neue Frisur/ das neue Make-up/ das neue Auto/ den neuen Job/ usw. habe, dann …!

Tja dann… Dann erkennen wir nach einer mehr oder weniger langen Phase des unbeschreiblichen Glücks, der Befriedigung, dass unser Leben sich keinen Deut geändert hat. Wenn erst mal die bewundernden Blicke geblickt, die anerkennenden Worte gesprochen oder das nächst neue Modell am Markt ist, dann wird es schnell schal und eigentümlich hungrig in uns. Aber, kein Problem, der nächste Wunsch steht schon vor der Tür und wir scharren eifrig mit den Hufen. Das Spiel beginnt von vorne.

So weit so gut. Warum denn auch nicht?

Wir können freilich gerne ein Leben lang so tun. Sich dem Rausch der Wünsche und ihrer Erfüllung hinzugeben, kann ein wirklich befriedigendes Tun sein. Sofern es denn wirklich aus freien Stücken geschieht. Nur, dann geht eines nicht mehr: Jammern. Jammern, die Zeit vergehe so rasch. Jammern, dass irgendwie alles immer noch stressiger wird. Jammern, das Geld reiche irgendwie nie, genauso wie die Zeit.

Wer jammert, sollte sich fragen, ob er nicht doch falschen Wünschen aufsitzt.
Denn falsche Wünsche sind ausgebuffte Räuber. Sie stehlen Zeit, Energie und Geld. Und hinterlassen immer das Gefühl: Es reicht nicht, immer noch eines oben drauf, mehr, besser …
Je länger wir dieses unglückselige Spiel treiben, desto verheerender wird es. Denn je mehr Zeit wir mit diesem unbefriedigendem Tun verbringen, desto eklatanter wird unser Gefühl Zeit und Geld rinnen uns durch die Finger.

Wie erkennen wir falsche Wünsche?

Wir erkennen sie indem wir uns „ab vom Schuss” begeben. Und „ab vom Schuss” sind wir am vollständigsten in der Natur. Da draußen ist nichts und niemand der uns bombardiert mit Dingen, die in uns Bedürfnisse wecken und zu unseren Wünschen werden.
Dabei ist es einerlei, welcher Aktivität wir nachgehen. Wir sollten jedoch tunlichst allein ein paar Stunden in der Natur verbringen. Unbedingt stille, ungestörte Momente zulassen. In uns hinein hören und wirklich unsere Gefühle zulassen und ihnen auch einfach einmal glauben.
Uns wirklich fragen:
– Warum will ich „Dingsbums” wirklich? Was bezwecke ich damit?
– Will ich es tatsächlich für mich oder freue ich mich schon auf die Bewunderungen die ich ernten werde?
– Was wird sich wirklich ändern wenn ich „Dingsbums” habe? Bin ich mir da völlig sicher?
– Was wird sein, wenn ich „Dingsbums” doch nicht bekomme?
– Ist mir der Aufwand an Zeit, Energie und Geld für das zu erwartende Ergebnis wirklich wert?

Es gibt keinen Ort in unserer Welt der uns so sehr aus der Schusslinie der Wunschindustrie hält wie die Natur. Nutze die Natur für Dich und DEINEN Weg. Du hast nur diesen einen.

Gute Zeit, jeden Erfolg und viel Natur!

Dein

Jörg Romstötter 

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